FDP Charlottenburg-Wilmersdorf

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BLOCK neuer Fraktionsvorsitzender

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Die FDP-Fraktion hat am Montag, den 12.04.2010 einen neuen Vorstand gewählt.Florian P. Block

Neuer Fraktionsvorsitzender wurde Florian P. Block, der seit 2001 ein Mandat in der Bezirksverordnetenversammlung  Charlottenburg-Wilmersdorf inne hat. Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses war zuletzt stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
Der bisherige Vorsitzende Dr. Wilfried Fest wollte mit der Amtsübergabe den Generationenwechsel aktiv einleiten und wird die FDP-Fraktion  zukünftig schlagkräftig in seinen Politikfeldern Sport, Bildung und Kultur vertreten. Mit Johannes Heyne stellt die Fraktion Ihrem neuen Vorsitzenden einen ausgesprochenen Bauexpertenals Vize zur Seite.

Block erklärte nach seiner Wahl und mit Ausblick auf die kommende Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung:

„Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben. Ich möchte das liberale Profil schärfen und die Menschen
in Charlottenburg-Wilmersdorf für eine Politik der Freiheit begeistern. Die Freiheit und Eigenverantwortung
eines Jeden muss vorgehen. Wir brauchen keine Bevormundung nach rotgrüner Denke.
Wir werden erneut mit dem Thema ‚Schlaglöcher’ in der nächsten Woche den Finger in eine sehr
tiefe Wunde legen. Unzureichende Finanzzuweisungen des Senats an den Bezirk, aber auch falsche
Kürzungen in der Straßenunterhaltung zu Gunsten von sozialdemokratischer Klientelpolitik,
haben dazu geführt, dass wir eine Kraterlandschaft auf unseren Straßen vorfinden. Das
Slalom-fahren muss ein Ende haben.“

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 25. April 2010 um 16:18 Uhr
 

Bildungspolitik im Ortsverband Charlottenburg-West

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Der OV Charlottenburg-West freute sich, gemeinsam mit dem OV Alt-Wilmersdorf, am 21. April gleich mit drei prominenten Bildungsexperten aufwarten zu können.

Die bildungspolitische Berichterstatterin der FDP-Bundestagsfraktion, Sylvia Canel, MdB führte gekonnt in das Thema "Schulreform, Gymnasien und Elternwille... oder wie Bildungspolitik aus Eltern Demonstranten machen kann" mit einem Situationsbericht aus Hamburg ein. Frau Canel schilderte, wie die verfehlte grüne Bildungspolitik der Hansestadt in massenhaften Protestbewegungen und einem erfolgreichen Volksbegehren mündete. Mit einer vernünftigen, liberalen Bildungspolitik wäre dies nicht passiert.

Unser Überraschungsgast Heiner Kamp, MdB, zuständig für die berufliche Bildung innerhalb der FDP-Bundestagsfraktion, wußte dies zu bestätigen. Die von ihm aufgeführte positive Entwicklung der schulischen Situation in NRW seit der Regierungsübernahme durch Schwarz-Gelb 2005 diente als eindrucksvoller Beleg.

Schließlich rundete Mieke Senftleben MdA, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus, das Bild thematisch ab.

Die anschließende Diskussion war gewohnt lebhaft.

Fazit: Wir haben eine Menge gelernt.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. April 2010 um 16:32 Uhr
 

Der neue Vorstandsvorsitzende OV West stellt sich vor

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Liebe Parteifreundinnen und -Freunde,

 

auf der vergangenen Jahreshauptversammlung hat es einen Wechsel an der Spitze des Ortsverbandes Charlottenburg-West gegeben. Nachdem Fabian Kyrieleis über mehrere Jahre hinweg die Geschicke des Ortsverbandes bestimmt und uns auf erfolgreichem Kurs gehalten hat, wird er nun seiner Familie und dem Beruf wieder ein wenig mehr seiner Zeit widmen. Folgewirkung war, dass mich der Ortsverband zum Nachfolger bestimmt hat. Dieser Aufgabe will ich mich nun mit voller Kraft und dem notwendigen Elan hingeben. 

 

 

Die Arbeit im OV-Charlottenburg-West war noch nie eine „One-Man-Show“. Die rege Teilnahme unserer Mitglieder an den Sitzungen und Veranstaltungen hat unseren OV immer ausgezeichnet. Wir konnten zudem stets einen tatkräftigen und aufopferungsvollen Vorstand vorweisen. Die Betonung lag – konträr zum gängigen Klischee mit Blick auf Liberale – auf dem „Team“. Dabei soll es auch bleiben. Es gibt zahlreiche Wege sich einzubringen und mitzuwirken. Ich möchte Sie bitten, davon Gebrauch zu machen.

 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in Ortsverband und Bezirk.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Volker Adams

www.fdp-charlottenburg.de

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. April 2010 um 16:28 Uhr
 

Neuer FDP-Landesvorsitzender kommt aus Charlottenburg-Wilmersdorf!

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Auf dem 76. ordentlichen Parteitag der FDP Berlin wurde Christoph Meyer MdA zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.  Erfreulich aus Bezirkssicht ist auch, dass mit Alexander Pokorny (stellv. Landesvorsitzender) und Lars Lindemann MdB (Schatzmeister) gleich zwei weitere Vorstandsmitglieder aus unserem Bezirk kommen!

Wir wünschen dem neugewählten Vorstand bei seiner Arbeit viel Erfolg!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. April 2010 um 16:24 Uhr
 

Der 9. November 2009 ist vorbei. Endlich!

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Ich kann also wie gewöhnlich wieder von Berlin nach Potsdam fahren. Ich kann normal ins Deutsche Theater gehen, „obwohl“ ich im Westen Berlins wohne. Ich kann mit der Bahn von Spandau nach Friedrichshagen fahren und von dort nach Neuenhagen wandern – ohne Ausweis, Passierschein und Kontrolle.


Zwar muss ich damit rechnen, dass die S-Bahn zeitweilig nicht fährt, weil irgendetwas mit der Stromzufuhr nicht funktioniert. Oder es kann passieren, dass der Regionalzug im Ostbahnhof stehen bleibt, weil das Ablösepersonal nicht gekommen ist. Auch kann sein, dass ich auf dem Rückweg von Neuenhagen nach Hoppegarten den „SEV“ (= „Schienenersatzverkehr“) nehmen muss, da die S-Bahn in Hoppegarten endet. Da stört mich wenig, dass mich der Busfahrer anschnauzt: „Die Fahrkarte hätten se schon längst beim Automaten koofen können. Jetzt jeht allet vonner Zeit ab!“

Das nehme ich in Kauf, denn ich bewege mich im profan vereinten Deutschland und muss nicht fürchten, Lech Walleca oder Hillary Clinton über den Weg zu laufen, wenn ich die alltägliche Einheit erlebe. Auch brauche ich nicht mehr die Rheinländerin Alice Schwarzer ertragen, wie sie sich als DDR-Kennerin outet und zu verstehen gibt, dass sie weiß, was „Bückware“ war.


Die Party ist aus. Sogar die nachgestellte Mauer aus überdimensionierten Legosteinen wird abgeräumt, und das Brandenburger Tor ist wieder – wie Ronald Reagen es einst gefordert hat – „open“. Da kann jetzt Silvester gefeiert werden oder Lukas Podolski auftreten. Barack Obama dagegen wird so leicht nicht an diesen Ort kommen. Das hat ihm die Weltkanzlerin Angela Merkel verboten. Und dass wieder braune Horden mit Fackeln durchs Tor ziehen, so dass es dem Beobachter Max Liebermann einst zum „Kotzen“ wurde, befürchtet niemand. Die Party ist aus, und manchmal – wenn sie das richtige „Zeitfenster“ erwischen – können sogar ganz normal wiedervereinigte Deutsche unter dem geduldigen Tor flanieren.

„Ach, die Menschheit ist so gut, wenn die Leiche stinken tut!“, reimte einst Ingo Insterburg in West-Berlin. Das ist jetzt weg, ebenso wie die DDR. Diese wurde durch die „friedliche Revolution“ zerstört, lernten wir jetzt. Aber dass diese „Revolution“ nur erfolgreich sein konnte, weil das Sowjetsystem implodiert war und weil dessen „bewaffnete Organe“ wie die „Rote Armee“, die „Volksarmee“ oder die „Volkspolizei“ die Waffen stecken ließen, davon wurde wenig geredet am Jahrestag. Hinterher muss Geschichte heroisch sein, und sie war doch nur profan.

Viele Bürgerbewegte im Osten träumten dagegen von einem „dritten Weg“, und im Westen hatten ohnehin nur die Alten wie Helmut Kohl oder Willy Brandt „Bock“ auf die nationale Einheit. Die Zahl der Gegner der Einheit war Legion – in Ost und West. Die Mehrheit der frei gewählten Abgeordneten in der Volkskammer jedoch sah, dass die DDR nicht nur danieder lag, sondern auch herrenlos geworden war. So wagten sie den Anschluss an die politisch und wirtschaftlich erfolgreiche Bundesrepublik, gegen den Willen der Mehrheit deren Bevölkerung.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 22. März 2010 um 16:28 Uhr Weiterlesen...
 


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Ich kann also wie gewöhnlich wieder von Berlin nach Potsdam fahren. Ich kann normal ins Deutsche Theater gehen, „obwohl“ ich im Westen Berlins wohne. Ich kann mit der Bahn von Spandau nach Friedrichshagen fahren und von dort nach Neuenhagen wandern – ohne Ausweis, Passierschein und Kontrolle.


Zwar muss ich damit rechnen, dass die S-Bahn zeitweilig nicht fährt, weil irgendetwas mit der Stromzufuhr nicht funktioniert. Oder es kann passieren, dass der Regionalzug im Ostbahnhof stehen bleibt, weil das Ablösepersonal nicht gekommen ist. Auch kann sein, dass ich auf dem Rückweg von Neuenhagen nach Hoppegarten den „SEV“ (= „Schienenersatzverkehr“) nehmen muss, da die S-Bahn in Hoppegarten endet. Da stört mich wenig, dass mich der Busfahrer anschnauzt: „Die Fahrkarte hätten se schon längst beim Automaten koofen können. Jetzt jeht allet vonner Zeit ab!“

Das nehme ich in Kauf, denn ich bewege mich im profan vereinten Deutschland und muss nicht fürchten, Lech Walleca oder Hillary Clinton über den Weg zu laufen, wenn ich die alltägliche Einheit erlebe. Auch brauche ich nicht mehr die Rheinländerin Alice Schwarzer ertragen, wie sie sich als DDR-Kennerin outet und zu verstehen gibt, dass sie weiß, was „Bückware“ war.


Die Party ist aus. Sogar die nachgestellte Mauer aus überdimensionierten Legosteinen wird abgeräumt, und das Brandenburger Tor ist wieder – wie Ronald Reagen es einst gefordert hat – „open“. Da kann jetzt Silvester gefeiert werden oder Lukas Podolski auftreten. Barack Obama dagegen wird so leicht nicht an diesen Ort kommen. Das hat ihm die Weltkanzlerin Angela Merkel verboten. Und dass wieder braune Horden mit Fackeln durchs Tor ziehen, so dass es dem Beobachter Max Liebermann einst zum „Kotzen“ wurde, befürchtet niemand. Die Party ist aus, und manchmal – wenn sie das richtige „Zeitfenster“ erwischen – können sogar ganz normal wiedervereinigte Deutsche unter dem geduldigen Tor flanieren.

„Ach, die Menschheit ist so gut, wenn die Leiche stinken tut!“, reimte einst Ingo Insterburg in West-Berlin. Das ist jetzt weg, ebenso wie die DDR. Diese wurde durch die „friedliche Revolution“ zerstört, lernten wir jetzt. Aber dass diese „Revolution“ nur erfolgreich sein konnte, weil das Sowjetsystem implodiert war und weil dessen „bewaffnete Organe“ wie die „Rote Armee“, die „Volksarmee“ oder die „Volkspolizei“ die Waffen stecken ließen, davon wurde wenig geredet am Jahrestag. Hinterher muss Geschichte heroisch sein, und sie war doch nur profan.

Viele Bürgerbewegte im Osten träumten dagegen von einem „dritten Weg“, und im Westen hatten ohnehin nur die Alten wie Helmut Kohl oder Willy Brandt „Bock“ auf die nationale Einheit. Die Zahl der Gegner der Einheit war Legion – in Ost und West. Die Mehrheit der frei gewählten Abgeordneten in der Volkskammer jedoch sah, dass die DDR nicht nur danieder lag, sondern auch herrenlos geworden war. So wagten sie den Anschluss an die politisch und wirtschaftlich erfolgreiche Bundesrepublik, gegen den Willen der Mehrheit deren Bevölkerung.