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Klare Verhältnisse: Zweitstimme FDP

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Nur mit der FDP können in Deutschland klare Verhältnisse geschaffen werden.

Der FDP-Parteivorsitzende Guido Westerwelle macht klar: Die Wahl am Sonntag ist eine Richtungsentscheidung für Deutschland. "Wir wollen, dass unser Land von der Mitte aus regiert wird und nicht von den Rändern. Nur eine starke FDP in einer bürgerlichen Mehrheit kann eine linke Regierung verhindern und die große Koalition beenden", so Westerwelle. Im Mittelpunkt steht für die Liberalen ein faires Steuersystem, mehr Respekt vor den Bürgerrechten, Bildung und neue Arbeitsplätze. Denn: Ihre Leistung muss sich wieder lohnen! Eine Ampel-Koalition mit SPD und Grünen hat die FDP konsequent ausgeschlossen. Auch in ihrem Wahlaufruf zur Bundestagswahl .

Selbst die Medien attestieren der SPD, dass sie nach der klaren Entscheidung der FDP gegen eine rot-gelb-grüne Ampel keine realistische Machtoption mehr hat, nach dem 27. September den Bundeskanzler zu stellen. Nur die Wahl der FDP kann verhindern, dass sich Deutschland erneut in einer schwarz-roten Koalition wiederfindet. Daher schaffen Sie klare Verhältnisse: Unterstützen sie die FDP mit Ihrer Zweitstimme.

 

 

 

Aktueller Hinweis

Ich kann also wie gewöhnlich wieder von Berlin nach Potsdam fahren. Ich kann normal ins Deutsche Theater gehen, „obwohl“ ich im Westen Berlins wohne. Ich kann mit der Bahn von Spandau nach Friedrichshagen fahren und von dort nach Neuenhagen wandern – ohne Ausweis, Passierschein und Kontrolle.


Zwar muss ich damit rechnen, dass die S-Bahn zeitweilig nicht fährt, weil irgendetwas mit der Stromzufuhr nicht funktioniert. Oder es kann passieren, dass der Regionalzug im Ostbahnhof stehen bleibt, weil das Ablösepersonal nicht gekommen ist. Auch kann sein, dass ich auf dem Rückweg von Neuenhagen nach Hoppegarten den „SEV“ (= „Schienenersatzverkehr“) nehmen muss, da die S-Bahn in Hoppegarten endet. Da stört mich wenig, dass mich der Busfahrer anschnauzt: „Die Fahrkarte hätten se schon längst beim Automaten koofen können. Jetzt jeht allet vonner Zeit ab!“

Das nehme ich in Kauf, denn ich bewege mich im profan vereinten Deutschland und muss nicht fürchten, Lech Walleca oder Hillary Clinton über den Weg zu laufen, wenn ich die alltägliche Einheit erlebe. Auch brauche ich nicht mehr die Rheinländerin Alice Schwarzer ertragen, wie sie sich als DDR-Kennerin outet und zu verstehen gibt, dass sie weiß, was „Bückware“ war.


Die Party ist aus. Sogar die nachgestellte Mauer aus überdimensionierten Legosteinen wird abgeräumt, und das Brandenburger Tor ist wieder – wie Ronald Reagen es einst gefordert hat – „open“. Da kann jetzt Silvester gefeiert werden oder Lukas Podolski auftreten. Barack Obama dagegen wird so leicht nicht an diesen Ort kommen. Das hat ihm die Weltkanzlerin Angela Merkel verboten. Und dass wieder braune Horden mit Fackeln durchs Tor ziehen, so dass es dem Beobachter Max Liebermann einst zum „Kotzen“ wurde, befürchtet niemand. Die Party ist aus, und manchmal – wenn sie das richtige „Zeitfenster“ erwischen – können sogar ganz normal wiedervereinigte Deutsche unter dem geduldigen Tor flanieren.

„Ach, die Menschheit ist so gut, wenn die Leiche stinken tut!“, reimte einst Ingo Insterburg in West-Berlin. Das ist jetzt weg, ebenso wie die DDR. Diese wurde durch die „friedliche Revolution“ zerstört, lernten wir jetzt. Aber dass diese „Revolution“ nur erfolgreich sein konnte, weil das Sowjetsystem implodiert war und weil dessen „bewaffnete Organe“ wie die „Rote Armee“, die „Volksarmee“ oder die „Volkspolizei“ die Waffen stecken ließen, davon wurde wenig geredet am Jahrestag. Hinterher muss Geschichte heroisch sein, und sie war doch nur profan.

Viele Bürgerbewegte im Osten träumten dagegen von einem „dritten Weg“, und im Westen hatten ohnehin nur die Alten wie Helmut Kohl oder Willy Brandt „Bock“ auf die nationale Einheit. Die Zahl der Gegner der Einheit war Legion – in Ost und West. Die Mehrheit der frei gewählten Abgeordneten in der Volkskammer jedoch sah, dass die DDR nicht nur danieder lag, sondern auch herrenlos geworden war. So wagten sie den Anschluss an die politisch und wirtschaftlich erfolgreiche Bundesrepublik, gegen den Willen der Mehrheit deren Bevölkerung.