Globalisierung, Sozialneid und Sprachmanipulation
14 Beiträge • Seite 1 von 1
!Die FDP, die sich immer wieder über den "Sozialneid" der Armen aufregt (im Liberalismus gilt ja bekanntlich der Arme als faul), sollten die Mitglieder selbst mal intensiv über Ihren "eigenen Sozialneid" untereinander nachdenken
Dieser Ansatz gefällt mir sehr gut. Wobei allerdings die Gefahr der Verallgemeinerung droht.
Mit dem Totschlagsargument „Neiddebatte“ wird jede Kritik über vermeintlich ungerechte Verteilung erschlagen. Und gerade da würde ich gern nachhaken, was denn nun tatsächlich die Meinung im Mitgliederkreis ist.
Sind z.B. Bezüge, die aus öffentlicher Hand bezahlt werden, noch angemessen, wenn sie 150.000 Euro p.a. übersteigen? Sind Bezüge von Angestellten, z.B. sich unkontrolliert selbst bedienende Manager, angemessen, wenn sie die Bezüge der Regierungsmitglieder übersteigen?
Sind derartige Bezüge, wenn sie nicht aus verantwortetem Eigentum oder wettbewerblichem Druck gezahlt werden, überhaupt volkswirtschaftlich sinnvoll?
Ich denke für 150.000 Euro p.a. bekomme ich qualifizierte Mitarbeiter für jeden Job. Auch Vorstände der BVG oder Fraktionsvorsitzende für die FDP.
mfg
e.d.
-

Egon Dobat - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 629
- Registriert: 8. Feb 2002, 12:46
- Wohnort: Berlin-Grunewald
Es gibt noch mehr schöne Beispiele für die Manipulation durch Sprache. Schaut Euch z.B. mal die folgende Seite <a href='http://www.sprache-werner.info/index.php?id=1741' target='_blank'>an</a>. :santa:
-
Frank Muschalle - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 677
- Registriert: 7. Jul 2002, 21:52
Die vermeintlich zu hohen Löhne in Deutschland hingegen gelten als politisches und öffentliches Standortproblem, worüber jeder Politiker eine Meinung haben zu müssen glaubt - egal wieviel Industrieerfahrung er hat.
Hi Frank,
Du weißt das mich solche Äußerungen auf die Barrikaden treiben.
1. Zu hohe Löhne in Deutschland sind ein partzielles Problem.
Du redest über Industriearbeitsplätze: Die Anzahl der Arbeitsplätze in der Industrie ist aber rückläufig. Und ich finde in der Teilen der Industrie (insbesondere in den großen Konzernen) sind die Löhne tatsächlich zu hoch.
Was heißt zu hoch?
Zu hoch heißt, dass die Arbeiter die in diesen Unternehmen in weiten Teilen weit mehr verdienen, als andere Leute in den kleineren Betrieben.
Die Gewerkschaften bestreiken die großen Unternehmen, diese geben nach, die Arbeiter verdienen wieder mehr Geld, und die Konzerne verlagern den Druck auf die Vorlieferanten und erhöhen die Arbeitsproduktivität durch neue Standorte (häufig nicht in Deutschland). Machen wir uns also keine Illusionen, Gewinne werden so oder so gemacht.
Woran willst du nun festmachen welche Löhne zu hoch sind und welche nicht?
2. Problem Intransparenz der Lohnabrechnung.
Der Arbeitnehmer sieht nicht was er tatsächlich kostet!
Ich denke das meine Arbeitnehmer mit etwa 2000 EUR Brutto ganz gut verdienen, der ortsübliche Branchendurchschnitt liegt übrigens bei 1700EUR Brutto.
Letztlich kosten mich aber meine Arbeitnehmer im Schnitt 2800 EUR pro Monat, wenn man es korrekt rechnen würde sogar 3200 EUR.
Das Geld, genau wie die rund 750 EUR Abgaben pro Monat für seinen AN Anteil, sieht der AN aber nicht. Das heißt im Klartext jeden Monat finanzieren meine Arbeitnehmer durch Ihre Zahlungen ein System aus dem weder Sie selbst noch ich als Arbeitgber je irgendeinen Nutzen ziehen werden.
Nebenbeibemerkt läßt sich für diese rund 1400 EUR ein vortrefflicher Rundumschutz für den Beitragszahler und Ehepartner+ Kinder aufbauen.
Stattdessen versackt dieses Geld in Kanälen wie Vorstandsgehälter von über 200 gesetzlichen Krankenkassen oder Tagungen und Kontrolle von unsinnigen Vorschriften, wie zum Beispiel, der Überprüfung der Bodenbeläge in einem Unternehmen auf Rutschfestigkeit, oder gar der Feststellung ob die Fensterfront die den Büroräumern zu Grunde liegt ausreichend ist, seitens der Berufsgenossenschaften.
Frank, ich glaube 14 Tage selbständig in Deutschland, und du würdest einiges anders sehen als Du es bisher siehst, von daher würde ich gern mal mit Dir für 14 Tage tauschen.
Viele Grüße Thomas Giesau
-
Thomas Giesau - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 426
- Registriert: 2. Mai 2004, 20:38
- Wohnort: Berlin
<!--QuoteBegin-Ira Bernhof+--></div><table border='0' align='center' width='95%' cellpadding='3' cellspacing='1'><tr><td>QUOTE (Ira Bernhof)</td></tr><tr><td id='QUOTE'><!--QuoteEBegin-->Die FDP, die sich immer wieder über den "Sozialneid" der Armen aufregt (im Liberalismus gilt ja bekanntlich der Arme als faul),... [/quote]
Eine falsche Behauptung, basierend auf einer frei erfundenen und so gar nicht "bekanntlichen" These.
Vielmehr ist es doch so, daß Liberale für ein Recht auf Faulheit eintreten (dessen Konsequenzen jedoch nur bis zur Höhe der Grundsicherung, mietfreier Wohnung und kostenloser Krankvenversicherung vergesellschaftet werden sollen) und die politischen Wettbewerber einen einmaliger Versprecher des ehemaligen FDP-Generalsekretärs (Partei der Besserverdienenden) am seit nunmehr 12 Jahren am Köcheln halten.
So lässt es sich trefflich polemisieren, mehr aber auch nicht.
Gewiss gibt es Neid auf persönlicher Ebene und sogar manche FDP-Funktionäre entblöden sich nicht, die finanzielle Situation anderer Parteifreunde als solitäres Argument in ein Diskussionsforum <a href='http://www.liberalis.de/forum/index.php?showtopic=2009&view=findpost&p=7662' target='_blank'>zu stellen.</a> Aber bei allem gelegentlichen Ärger über den Schwachsinn mancher Programmaussagen ist es mir wohl entgangen, daß sich die FDP "immer wieder über den Sozialneid der Armen" aufgeregt haben soll.
Allerdings gibt es vulgär-vereinfachtes Verständnis von "liberaler Marktwirtschaft", in der persönliche Vorteilsnahme und korruptöser Filz als hinzunehmender Nachteil der wettbewerblich verfassten Wirtschaft dargestellt werden. In diesem Zusammenhang verdienen Egons Fragen nach Gehältern und pauschalen "Aufwandsentschädigungen", finanziert von der Gemeinschaft der Steuerzahler, eine sachliche Beantwortung, die dann bitte sehr wohl die Unterschiede zwischen Privateigentum und Öffentlicher Hand unterscheidet.
Beispiel: Vorstandsmitglieder börsennotierter Aktiengesellschaften müssen inzwischen ihre Bezüge offenlegen und zwar für jedermann einsehbar.
Aber: Die Entlohnung von leitenden Mitarbeitern von Betrieben mit Staatsbeteiligung dürfen sich nach wie vor einer solchen Transparenz entziehen - auch in einer Stadt wie Berlin, die durch den Größenwahn, eine Großbank besitzen zu wollen, buchstäblich ruiniert ist.
Wenn eine Gruppe privater Aktionäre beschließt, ihren "Geschäftsführern" Gehälter zu zahlen, die sich an denen von besseren Bundesligaspielern orientieren - so soll es mir recht sein, schon allein deswegen, weil knapp die Hälfte als Einkommenssteuer wieder zur steuerlichen Finanzierung des Gemeinwesens beiträgt - oder zur finanziellen Weiterbelebung graulich gemanagter Eigenbetriebe des Landes Berlin.
Franks Argumentation ist mir zu Netto-Lohn-orientiert und blendet darüber die Konsequenzen zu hoher Brutto-Löhne für einen von Massenarbeitslosigkeit geprägten Arbeitsmarkt aus. Gesellschaftlicher Friede (also die Finanzierung der Arbeitsunfähigen und Arbeitsunwilligen) kostet genauso wie die Absicherung solidarisch geschulterter Risiken (Krankheit, Pflegebedürftigkeit) und es ist ein Irrsinn, dies allein durch Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber finanzieren zu lassen.
Schon allein aus demographischen Gründen ist eine Umverteilung der Kosten für eine sozialstaatlich verfasste Gesellschaft notwendig. Die dabei entstehenden Fragen werden unangenehm und möglicherweise auch nicht entlang der ideologischen Sollbruchstellen zu führen sein.
Wenn zum Beispiel die Forderung erhoben wird, auch auf Mieteinkünfte Sozialabgabe zu zahlen, kann doch genauso die Frage gestellt wird, wieso sich ein Arbeitgeber hälftig an der Krankenversicherung seiner Mitarbeiter zu beteiligen hat, wo doch 130 Jahre nach Bismarck heute "Krankheit" zu 95% durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Suchtmittelmißbrauch und Freizeitsport entsteht.
Bei diesen kommenden Debatten werden wir immer wieder auf den Zwischenruf "Neid" stoßen. Aber fast immer wird es ein Substitut gehaltvollerer Argumente sein und gehört daher besser am Wege liegengelassen.
Eine falsche Behauptung, basierend auf einer frei erfundenen und so gar nicht "bekanntlichen" These.
Vielmehr ist es doch so, daß Liberale für ein Recht auf Faulheit eintreten (dessen Konsequenzen jedoch nur bis zur Höhe der Grundsicherung, mietfreier Wohnung und kostenloser Krankvenversicherung vergesellschaftet werden sollen) und die politischen Wettbewerber einen einmaliger Versprecher des ehemaligen FDP-Generalsekretärs (Partei der Besserverdienenden) am seit nunmehr 12 Jahren am Köcheln halten.
So lässt es sich trefflich polemisieren, mehr aber auch nicht.
Gewiss gibt es Neid auf persönlicher Ebene und sogar manche FDP-Funktionäre entblöden sich nicht, die finanzielle Situation anderer Parteifreunde als solitäres Argument in ein Diskussionsforum <a href='http://www.liberalis.de/forum/index.php?showtopic=2009&view=findpost&p=7662' target='_blank'>zu stellen.</a> Aber bei allem gelegentlichen Ärger über den Schwachsinn mancher Programmaussagen ist es mir wohl entgangen, daß sich die FDP "immer wieder über den Sozialneid der Armen" aufgeregt haben soll.
Allerdings gibt es vulgär-vereinfachtes Verständnis von "liberaler Marktwirtschaft", in der persönliche Vorteilsnahme und korruptöser Filz als hinzunehmender Nachteil der wettbewerblich verfassten Wirtschaft dargestellt werden. In diesem Zusammenhang verdienen Egons Fragen nach Gehältern und pauschalen "Aufwandsentschädigungen", finanziert von der Gemeinschaft der Steuerzahler, eine sachliche Beantwortung, die dann bitte sehr wohl die Unterschiede zwischen Privateigentum und Öffentlicher Hand unterscheidet.
Beispiel: Vorstandsmitglieder börsennotierter Aktiengesellschaften müssen inzwischen ihre Bezüge offenlegen und zwar für jedermann einsehbar.
Aber: Die Entlohnung von leitenden Mitarbeitern von Betrieben mit Staatsbeteiligung dürfen sich nach wie vor einer solchen Transparenz entziehen - auch in einer Stadt wie Berlin, die durch den Größenwahn, eine Großbank besitzen zu wollen, buchstäblich ruiniert ist.
Wenn eine Gruppe privater Aktionäre beschließt, ihren "Geschäftsführern" Gehälter zu zahlen, die sich an denen von besseren Bundesligaspielern orientieren - so soll es mir recht sein, schon allein deswegen, weil knapp die Hälfte als Einkommenssteuer wieder zur steuerlichen Finanzierung des Gemeinwesens beiträgt - oder zur finanziellen Weiterbelebung graulich gemanagter Eigenbetriebe des Landes Berlin.
Franks Argumentation ist mir zu Netto-Lohn-orientiert und blendet darüber die Konsequenzen zu hoher Brutto-Löhne für einen von Massenarbeitslosigkeit geprägten Arbeitsmarkt aus. Gesellschaftlicher Friede (also die Finanzierung der Arbeitsunfähigen und Arbeitsunwilligen) kostet genauso wie die Absicherung solidarisch geschulterter Risiken (Krankheit, Pflegebedürftigkeit) und es ist ein Irrsinn, dies allein durch Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber finanzieren zu lassen.
Schon allein aus demographischen Gründen ist eine Umverteilung der Kosten für eine sozialstaatlich verfasste Gesellschaft notwendig. Die dabei entstehenden Fragen werden unangenehm und möglicherweise auch nicht entlang der ideologischen Sollbruchstellen zu führen sein.
Wenn zum Beispiel die Forderung erhoben wird, auch auf Mieteinkünfte Sozialabgabe zu zahlen, kann doch genauso die Frage gestellt wird, wieso sich ein Arbeitgeber hälftig an der Krankenversicherung seiner Mitarbeiter zu beteiligen hat, wo doch 130 Jahre nach Bismarck heute "Krankheit" zu 95% durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Suchtmittelmißbrauch und Freizeitsport entsteht.
Bei diesen kommenden Debatten werden wir immer wieder auf den Zwischenruf "Neid" stoßen. Aber fast immer wird es ein Substitut gehaltvollerer Argumente sein und gehört daher besser am Wege liegengelassen.
Mathias Goldstein ist Mitglied des Vorstandes des OV Berlin-Wilmersdorf
Der Liberalismus weiß, daß der Mensch nicht im Besitz letzter Wahrheiten ist. Er glaubt ihn nur auf der Suche danach. Er weiß, daß der Weg der Erkenntnis mit Irrtümern gepflastert ist und die Wahrheit von heute den Irrtum von morgen umschließt.
Karl-Hermann Flach
Der Liberalismus weiß, daß der Mensch nicht im Besitz letzter Wahrheiten ist. Er glaubt ihn nur auf der Suche danach. Er weiß, daß der Weg der Erkenntnis mit Irrtümern gepflastert ist und die Wahrheit von heute den Irrtum von morgen umschließt.
Karl-Hermann Flach
-

Mathias Goldstein - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 1122
- Registriert: 12. Jul 2002, 16:53
- Wohnort: z.Z. Payzac, Frankreich
BGH erklärt heute zur Kassierung des Esser/Ackermann-Prozesses:
Wann traut sich die FDP-Parteiführung eine derartige Position einzunehmen?
Das würde manchem ehrgeizigen Mitglied doch auch die Entscheidung erleichtern, Flagge zu zeigen. Der potentielle Wähler wartet darauf.
mfg
e.d.
Dass Sonderzahlungen ohne Nutzen für ein Unternehmen gang und gäbe seien, treffe nicht zu. Auch die vielfach geäußerte Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland und die angebliche Befürchtung, Spitzenkräfte würden abgeschreckt, falls Zahlungen nicht mehr erlaubt seien, könne das Gericht nicht teilen.
"Solche Kritiker haben die Bodenhaftung verloren und keinen ausreichenden Bezug zur Wirklichkeit, in der wir leben", sagte Tolksdorf und fügte hinzu:
"Wer in Zeiten wie diesen ein kleines Fragezeichen für angebracht hält, verdient mehr als das Totschlagargument, er beteilige sich nur an einen allgemeinen Neiddebatte."
Wann traut sich die FDP-Parteiführung eine derartige Position einzunehmen?
Das würde manchem ehrgeizigen Mitglied doch auch die Entscheidung erleichtern, Flagge zu zeigen. Der potentielle Wähler wartet darauf.
mfg
e.d.
-

Egon Dobat - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 629
- Registriert: 8. Feb 2002, 12:46
- Wohnort: Berlin-Grunewald
Der vollständige Absatz, aus dem zitiert worden ist, lautet:
Das dürfte dann so ziemlich der derzeitigen FDP-Position entsprechen.
Das Gericht hat die Rechte der Aktionäre gewahrt, nicht die der Mitarbeiter. Wären die Millionen nicht an einige Spezies der Aufsichtsräte geflossen, sondern als Gewinn ausgeschüttet worden, hätte sich kein Staatsanwalt bemüßigt gesehen, einzugreifen. Eine längst überfällig Backpfeife für allzu selbstherrliche Vorstände und Aufsichtsräte (einschließlich der "Arbeitnehmervertreter" im Aufsichtsrat), mehr aber auch nicht.
Insofern ist die heutige Begründung des Gerichtes leider keine hinreichende Bestätigung für Egon Dobats These. Schade.

<a href='http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=16943483&news=unt' target='_blank'>Quelle</a>Der Richter betonte, Richtschnur für die Justiz könne nicht die Höhe von Prämien sein, auch wenn die breite Öffentlichkeit sich an ihnen stoße, sondern allein die Frage, ob sie im Interesse eines Unternehmen seien. Für Argumente aus der Wirtschaft, Sonderzahlungen ohne Nutzen seien gang und gäbe und ihr Verbot würde den Standort Deutschland gefährden und die Gewinnung von Spitzenkräften erschweren, äußerte er kein Verständnis. "Solche Kritiker haben die Bodenhaftung verloren", sagte Tolksdorf.
Das dürfte dann so ziemlich der derzeitigen FDP-Position entsprechen.
Das Gericht hat die Rechte der Aktionäre gewahrt, nicht die der Mitarbeiter. Wären die Millionen nicht an einige Spezies der Aufsichtsräte geflossen, sondern als Gewinn ausgeschüttet worden, hätte sich kein Staatsanwalt bemüßigt gesehen, einzugreifen. Eine längst überfällig Backpfeife für allzu selbstherrliche Vorstände und Aufsichtsräte (einschließlich der "Arbeitnehmervertreter" im Aufsichtsrat), mehr aber auch nicht.
Insofern ist die heutige Begründung des Gerichtes leider keine hinreichende Bestätigung für Egon Dobats These. Schade.

Mathias Goldstein ist Mitglied des Vorstandes des OV Berlin-Wilmersdorf
Der Liberalismus weiß, daß der Mensch nicht im Besitz letzter Wahrheiten ist. Er glaubt ihn nur auf der Suche danach. Er weiß, daß der Weg der Erkenntnis mit Irrtümern gepflastert ist und die Wahrheit von heute den Irrtum von morgen umschließt.
Karl-Hermann Flach
Der Liberalismus weiß, daß der Mensch nicht im Besitz letzter Wahrheiten ist. Er glaubt ihn nur auf der Suche danach. Er weiß, daß der Weg der Erkenntnis mit Irrtümern gepflastert ist und die Wahrheit von heute den Irrtum von morgen umschließt.
Karl-Hermann Flach
-

Mathias Goldstein - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 1122
- Registriert: 12. Jul 2002, 16:53
- Wohnort: z.Z. Payzac, Frankreich
Für alle FDP -Menschen, die sich nicht nicht festlegen wollten. Hier kommt Spiegel-Lesers Stimme:
Wobei 2850 Abstimmungen an einem Tag sicher schon repräsentativ sind. Und viele davon sogar zu den Besserverdienenden gehören.
und nun zu Dir, Mathias:
Eine kluge unternehmerische Entscheidung ist immer im Interesse der Menschen. Denn Menschen brauchen gut geführte Unternehmen, die für nachhaltige Beschäftigung und faire Steuerbeiträge sorgen.
Wenn maßgebliche Unternehmen nicht mehr identifizierbaren Eigentümern gehören, denen man Verantwortung individuell zuschreiben kann, werden diese zu einer volkswirtschaftlichen d.h. auch sozialen Gefahr.
Daher gehören selbst im Rahmen der Globalisierung Unternehmen auch in den Einflußbereich nationaler Regierungskontrollen. Wirtschaftliche Globalisierung ist nicht gottgewollt und kein Naturgesetz, sondern die Entgleisung einer global korrumpierten Politikerkaste.
Geschäfte sollten nur dort möglich sein, wo man unmanipulierbar den dortigen nationalen Interessen verpflichtet und der nationalen Steuer- und Rechtshoheit unterworfen ist.
Business is local. Muss local sein. Das ist schon historisch begründet. Gilt immer noch. Denn Wirtschaft gehört unmittelbar in den Einflussbereich der Personen, auf die sich konkretes wirtschaftliches Handeln unmittelbar auswirkt und die davon abhängig sind.
mfg
e.d.
Wobei 2850 Abstimmungen an einem Tag sicher schon repräsentativ sind. Und viele davon sogar zu den Besserverdienenden gehören.
VOTE-AUSWERTUNG
Bleibt Ackermann?
Josef Ackermann muss im Mannesmann-Prozess erneut vor Gericht. Soll er als Chef der Deutschen Bank zurücktreten?
Ja.
Ackermann wird zu einer Belastung für die Deutsche Bank: 2433 = 85.37%
Nein.
Der Chef der Deutschen Bank wird auch die Revision des Verfahrens durchstehen: 417 = 14.63%
Gesamtbeteiligung 2850
und nun zu Dir, Mathias:
Eine kluge unternehmerische Entscheidung ist immer im Interesse der Menschen. Denn Menschen brauchen gut geführte Unternehmen, die für nachhaltige Beschäftigung und faire Steuerbeiträge sorgen.
Wenn maßgebliche Unternehmen nicht mehr identifizierbaren Eigentümern gehören, denen man Verantwortung individuell zuschreiben kann, werden diese zu einer volkswirtschaftlichen d.h. auch sozialen Gefahr.
Daher gehören selbst im Rahmen der Globalisierung Unternehmen auch in den Einflußbereich nationaler Regierungskontrollen. Wirtschaftliche Globalisierung ist nicht gottgewollt und kein Naturgesetz, sondern die Entgleisung einer global korrumpierten Politikerkaste.
Geschäfte sollten nur dort möglich sein, wo man unmanipulierbar den dortigen nationalen Interessen verpflichtet und der nationalen Steuer- und Rechtshoheit unterworfen ist.
Business is local. Muss local sein. Das ist schon historisch begründet. Gilt immer noch. Denn Wirtschaft gehört unmittelbar in den Einflussbereich der Personen, auf die sich konkretes wirtschaftliches Handeln unmittelbar auswirkt und die davon abhängig sind.
mfg
e.d.
-

Egon Dobat - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 629
- Registriert: 8. Feb 2002, 12:46
- Wohnort: Berlin-Grunewald
Wenn maßgebliche Unternehmen nicht mehr identifizierbaren Eigentümern gehören, denen man Verantwortung individuell zuschreiben kann, werden diese zu einer volkswirtschaftlichen d.h. auch sozialen Gefahr.
Wenn man so die Gefährder des sozialen Friedens definiert, ist dabei jedoch zu berücksichtigen, daß dann darunter
a) alle Aktiengesellschaften (ob börsennotiert oder nicht)
b) alle bundes- und landeseigene Unternehmen fallen sowie
c) im Prinzip auch die GmbHs, deren Geschäftsführer zwar dem Handesregisterauszug zu entnehmen sind, nicht jedoch die Gesellschafter
Mal den Willen Gottes außen vor gelassen, Globalisierung ist keine Ideologie und niemandes Programm, sondern die Beschreibung eines Ist-Zustandes, bedingt durch den Technologieschub der Computerisierung und dem volkswirtschaftlichem Aufholprozess ehemaliger "Entwicklungsländer" (von dem -nebenbei bemerkt- kaum eine Volkswirtschaft so profitiertt hat wie die deutsche)Wirtschaftliche Globalisierung ist nicht gottgewollt und kein Naturgesetz, sondern die Entgleisung einer global korrumpierten Politikerkaste.
Das hat schon im Frankreich des 17. Jahrhunderts unter Colbert (dem Erfinder des Protektionismus) nicht funktioniert. In den COMECON-Staaten auch nicht, um ein weniger zurückliegendes Beispiel zu nennen. In politischen Gebilden wie der EU mutet diese Forderung anachronistisch an.Geschäfte sollten nur dort möglich sein, wo man unmanipulierbar den dortigen nationalen Interessen verpflichtet und der nationalen Steuer- und Rechtshoheit unterworfen ist.
Das größte Hemmnis, den Auswüchsen supernationaler Monopole wirksam entgegen zu treten ist jedoch die nostalgische Verklärung einer vergangenen Epoche nationaler Souveränität mit Zöllen an jeder Grenze, dem patriarchialischen Einzelunternehmer und der Zeit, wo ein Brief nach Shanghai noch drei Wochen unterwegs war.
Mathias Goldstein ist Mitglied des Vorstandes des OV Berlin-Wilmersdorf
Der Liberalismus weiß, daß der Mensch nicht im Besitz letzter Wahrheiten ist. Er glaubt ihn nur auf der Suche danach. Er weiß, daß der Weg der Erkenntnis mit Irrtümern gepflastert ist und die Wahrheit von heute den Irrtum von morgen umschließt.
Karl-Hermann Flach
Der Liberalismus weiß, daß der Mensch nicht im Besitz letzter Wahrheiten ist. Er glaubt ihn nur auf der Suche danach. Er weiß, daß der Weg der Erkenntnis mit Irrtümern gepflastert ist und die Wahrheit von heute den Irrtum von morgen umschließt.
Karl-Hermann Flach
-

Mathias Goldstein - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 1122
- Registriert: 12. Jul 2002, 16:53
- Wohnort: z.Z. Payzac, Frankreich
Lieber Herr Goldstein,
lieber Herr Giesau,
leider bleiben auch Sie der Masse von Arbeitslosen, abhängig Beschäftigten und Arbeitern die Antwort schuldig, wie Sie in den nächsten 10-20 Jahren jene Millionen von Arbeitsplätze schaffen würden, die eben nicht im Dienstleistungssektor und im hochqualifizierten Nieschenbereich zu finden sind. Leider wird auch hier im Forum das Eintreten für bürgernähe und soziale Verantwortung mit Sozialismus verwechselt. Fakt ist: Die deutsche Sozialdemokratie hat sich mit ihrer innovationsfeindlichen und ideologischen Politik längst selbst überlebt. Aber die Idee des Sozialstaats lebt und sie ist ideologisch nicht nur von "links" besetzt.
Der globale Wettbewerb GLEICHT nicht aus, so wie Sie und Ihre Freunde dies des öfteren behaupten, sondern er VERKAUFT aus - und zwar den Standort Deutschland.- :nono:
Vorallem an die Adresse von Herrn Giesau gerichtet: Unsere Politiker verkaufen diese Mogelpackung unter dem Schlagwort: Mobilität. Wer "mobil" ist, der läßt sich "drücken" und er soll sich glücklich fühlen dabei. Heute heißt es: Sei froh dass Du einen Arbeitsplatz hast. Über die Qualität der Arbeit verliert man kein Wort mehr. Natürlich,- und da gebe ich Ihnen Recht, diskutieren wir dieses Problem, global betracchtet, auf einem relativ hohen Niveau. Aber warum sollen wir Deutschen unseren Wohlstand kampflos der globalen Preis- und Lohnderückerei opfern, und uns dies mit Schlagworten wie Angleichung der Lebensverhältnisse innerhalb der Eurozone und Marktmobilität schönreden ? Wenn Sie schon diese Forderungen an die deutsche Gesellschaft richten, dann bitte nennen Sie doch die Dinge beim Namen, und fordern Sie von den Deutschen einen Verzicht auf Wohlstand zugunsten der Interessen Anderer. Das wäre zumindest ehrlicher, als dieses "Wischiwaschi-Geschwätz" der Marktfundamentalisten hier im Forum.
MfG
Torsten Ilg
lieber Herr Giesau,
leider bleiben auch Sie der Masse von Arbeitslosen, abhängig Beschäftigten und Arbeitern die Antwort schuldig, wie Sie in den nächsten 10-20 Jahren jene Millionen von Arbeitsplätze schaffen würden, die eben nicht im Dienstleistungssektor und im hochqualifizierten Nieschenbereich zu finden sind. Leider wird auch hier im Forum das Eintreten für bürgernähe und soziale Verantwortung mit Sozialismus verwechselt. Fakt ist: Die deutsche Sozialdemokratie hat sich mit ihrer innovationsfeindlichen und ideologischen Politik längst selbst überlebt. Aber die Idee des Sozialstaats lebt und sie ist ideologisch nicht nur von "links" besetzt.
Der globale Wettbewerb GLEICHT nicht aus, so wie Sie und Ihre Freunde dies des öfteren behaupten, sondern er VERKAUFT aus - und zwar den Standort Deutschland.- :nono:
Vorallem an die Adresse von Herrn Giesau gerichtet: Unsere Politiker verkaufen diese Mogelpackung unter dem Schlagwort: Mobilität. Wer "mobil" ist, der läßt sich "drücken" und er soll sich glücklich fühlen dabei. Heute heißt es: Sei froh dass Du einen Arbeitsplatz hast. Über die Qualität der Arbeit verliert man kein Wort mehr. Natürlich,- und da gebe ich Ihnen Recht, diskutieren wir dieses Problem, global betracchtet, auf einem relativ hohen Niveau. Aber warum sollen wir Deutschen unseren Wohlstand kampflos der globalen Preis- und Lohnderückerei opfern, und uns dies mit Schlagworten wie Angleichung der Lebensverhältnisse innerhalb der Eurozone und Marktmobilität schönreden ? Wenn Sie schon diese Forderungen an die deutsche Gesellschaft richten, dann bitte nennen Sie doch die Dinge beim Namen, und fordern Sie von den Deutschen einen Verzicht auf Wohlstand zugunsten der Interessen Anderer. Das wäre zumindest ehrlicher, als dieses "Wischiwaschi-Geschwätz" der Marktfundamentalisten hier im Forum.
MfG
Torsten Ilg
<a href='http://hometown.aol.de/toifan/freiheitspartei.html' target='_blank'>Freiheitspartei</a>
-

Torsten R. Ilg - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 146
- Registriert: 13. Okt 2003, 23:40
- Wohnort: Köln
Stichwort: "Gleichwertigen Wirtschaftsraum" der EU schützen.
Liebe Frau Bernhof,
gegen das Grundeinkommen ist zunächst einmal wenig einzuwenden.
Nur die Tatsache, dass es :innocent:
1. psychologisch zu Faulheit verführt und
2. dass sich sich viele Menschen darüber nicht im klaren sind, dass sie damit auch gleichzeitig eine Grundversrogung und Absicherung aller persönlichen Risiken abdecken müßten.
Die Frage nach der Verantwortung für Jene, die das nicht begreifen können oder wollen, stellt sich also trotzdem. Oder wollen Sie Verhältnisse wie in den USA, wo Menschen auf offener Straße verhungern ? Abgesehen davon ist unsere Kultur eine völlig andere.
Viel wichtiger ist doch, wie wir die negativen Auswirkungen der Globalisierung eindämmen können. Ich behaupte, Deutschland muss sich unabhängiger von Importen machen und den Irrweg eines Umbaus unseres nationalen Volkswirtschaft, in eine rein auf Dienstleistung orientierte Gesellschaft endlich verlassen. Nur massive, staatliche Investitionsprogramme sichern massenhaft Arbeitsplätze in Deutschland, auch im Niedriglohnbereich, wenn gleichzeitig Maßnahmen zum Schutz des "gleichwertigen Wirtschaftsraums der EU" eingeführt werden. Damit meine ich all jene EU-Staaten, die sich an soziale und kulturelle Mindeststandarts halten. Wenn unbedingt nötig, wäre m.E. auch eine Spaltung der EU denkbar, wenn man mit der derzeitigen Formation keine Einigung erzielen könnte.
MfG
Torsten R. Ilg
Liebe Frau Bernhof,
gegen das Grundeinkommen ist zunächst einmal wenig einzuwenden.
Nur die Tatsache, dass es :innocent:
1. psychologisch zu Faulheit verführt und
2. dass sich sich viele Menschen darüber nicht im klaren sind, dass sie damit auch gleichzeitig eine Grundversrogung und Absicherung aller persönlichen Risiken abdecken müßten.
Die Frage nach der Verantwortung für Jene, die das nicht begreifen können oder wollen, stellt sich also trotzdem. Oder wollen Sie Verhältnisse wie in den USA, wo Menschen auf offener Straße verhungern ? Abgesehen davon ist unsere Kultur eine völlig andere.
Viel wichtiger ist doch, wie wir die negativen Auswirkungen der Globalisierung eindämmen können. Ich behaupte, Deutschland muss sich unabhängiger von Importen machen und den Irrweg eines Umbaus unseres nationalen Volkswirtschaft, in eine rein auf Dienstleistung orientierte Gesellschaft endlich verlassen. Nur massive, staatliche Investitionsprogramme sichern massenhaft Arbeitsplätze in Deutschland, auch im Niedriglohnbereich, wenn gleichzeitig Maßnahmen zum Schutz des "gleichwertigen Wirtschaftsraums der EU" eingeführt werden. Damit meine ich all jene EU-Staaten, die sich an soziale und kulturelle Mindeststandarts halten. Wenn unbedingt nötig, wäre m.E. auch eine Spaltung der EU denkbar, wenn man mit der derzeitigen Formation keine Einigung erzielen könnte.
MfG
Torsten R. Ilg
<a href='http://hometown.aol.de/toifan/freiheitspartei.html' target='_blank'>Freiheitspartei</a>
-

Torsten R. Ilg - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 146
- Registriert: 13. Okt 2003, 23:40
- Wohnort: Köln
Re: Globalisierung, Sozialneid und Sprachmanipulation
"Ich bin überzeugt, dass es auch in der Wirtschaft schwarze Schafe gibt“, sagte der FDP-Vorsitzende und Vizekanzler Guido Westerwelle, „die die Mittel des Sozialstaates preisgünstig mitnehmen, obwohl sie eigentlich in der Lage wären, Arbeitsplätze zu schaffen.“ Beispielhaft nannte er Unternehmen, die Kleinstverträge machten, um sozialversicherungspflichtige Jobs zu umgehen.
Jetzt fällt er selbst auf die Sprachmanipulation der SPD und der Linken herein. Niemand in der Wirtschaft, der in der Lage wäre Arbeitsplätze zu schaffen (was ist das für ein Unfug, Arbeitsplätze sind kein herstellbares Gut), ist ein schwarzes Schaaf, wenn er bestehende Gesetze anwenden lässt.
Es geht in der Wirtschaft um Geld/Wettbewerb und saubere Kalkulation. Wenn der Sozialstaat unfähig ist Vorschriften so zu erlassen, dass der gewünschte Effekt eintritt, dann ist daran nicht ein schwarzes Schaaf schuldig.
Jetzt fällt er selbst auf die Sprachmanipulation der SPD und der Linken herein. Niemand in der Wirtschaft, der in der Lage wäre Arbeitsplätze zu schaffen (was ist das für ein Unfug, Arbeitsplätze sind kein herstellbares Gut), ist ein schwarzes Schaaf, wenn er bestehende Gesetze anwenden lässt.
Es geht in der Wirtschaft um Geld/Wettbewerb und saubere Kalkulation. Wenn der Sozialstaat unfähig ist Vorschriften so zu erlassen, dass der gewünschte Effekt eintritt, dann ist daran nicht ein schwarzes Schaaf schuldig.
Lür Waldmann
http://www.recht-pur.de
http://www.recht-pur.de
-

Luer Waldmann - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 406
- Registriert: 3. Feb 2001, 13:21
- Wohnort: Schmargendorf
Re: Globalisierung, Sozialneid und Sprachmanipulation
Zitat Waldmann:
"Wenn der Sozialstaat unfähig ist Vorschriften so zu erlassen, dass der gewünschte Effekt eintritt, dann ist daran nicht ein schwarzes Schaaf schuldig."
Daraus ergibt sich ein Waldmannsches Axiom: Es gibt keine moralische Einschränkung, es sei denn der Staat hat etwas verboten.
Staune immer wieder über derartige Argumentation:
1. Der Staat soll alles regeln.
2. Wer immer einen nicht verbotenen Trick findet, kann ihn anwenden.
Mich gruselt es vor derartiger Liberalität.
mfg
e.d.
"Wenn der Sozialstaat unfähig ist Vorschriften so zu erlassen, dass der gewünschte Effekt eintritt, dann ist daran nicht ein schwarzes Schaaf schuldig."
Daraus ergibt sich ein Waldmannsches Axiom: Es gibt keine moralische Einschränkung, es sei denn der Staat hat etwas verboten.
Staune immer wieder über derartige Argumentation:
1. Der Staat soll alles regeln.
2. Wer immer einen nicht verbotenen Trick findet, kann ihn anwenden.
Mich gruselt es vor derartiger Liberalität.
mfg
e.d.
-

Egon Dobat - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 629
- Registriert: 8. Feb 2002, 12:46
- Wohnort: Berlin-Grunewald
Re: Globalisierung, Sozialneid und Sprachmanipulation
"Daraus ergibt sich ein Waldmannsches Axiom:"
Das nenne ich schmutzige Rhetorik, wenn dann auch noch völlig verfehlte Schlüsse gezogen werden und mir als Aussage untergejubelt werden sollen.
Das nenne ich schmutzige Rhetorik, wenn dann auch noch völlig verfehlte Schlüsse gezogen werden und mir als Aussage untergejubelt werden sollen.
Lür Waldmann
http://www.recht-pur.de
http://www.recht-pur.de
-

Luer Waldmann - Forum-Veteran/in
- Beiträge: 406
- Registriert: 3. Feb 2001, 13:21
- Wohnort: Schmargendorf
Re: Globalisierung, Sozialneid und Sprachmanipulation
jetzt graust es mir aber fürchterlich.
Der Diskussion auf diesem hohen NieWo kann ich nicht mehr folgen.
Kann mir im übrigen jemand sagen, um welches Schadensvolumen und -Fallzahlen es sich bei den schwarzen Schafen eigentlich handelt,
oder ist das unerheblich?
Der Diskussion auf diesem hohen NieWo kann ich nicht mehr folgen.
Kann mir im übrigen jemand sagen, um welches Schadensvolumen und -Fallzahlen es sich bei den schwarzen Schafen eigentlich handelt,
oder ist das unerheblich?
-

Hans-Jörg Glock - Alte/r Forum-Hase/Häsin
- Beiträge: 63
- Registriert: 19. Okt 2006, 17:41
- Wohnort: CH-Wilmersdorf
14 Beiträge • Seite 1 von 1
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast